Emmaus – Gemeinschaft als Zukunftsgestalt der Jesus Bewegung als Einflussbereich Gottes, als Reiches Gottes in der Welt, wie Jesus es gemeint hat.

Liebe Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Antonius von Padua, liebe Geschwister der evangelischen Gemeinden!


Wir, Pfr. Thomas Meyer und Pfr. Martin Gies, haben uns zu einer Weggemeinschaft, zu einem gemeinsamen Leben, entschieden.


Gemeinsam Leben heißt für uns in der Tradition des Emmaus – Evangeliums (Lk , 24,13-25)


Das Leben teilen, wie es sich uns gezeigt hat und die Erfahrungen einander anvertrauen.


Gottes Wort teilen, so wie es uns anspricht, um aus seiner Weisheit und Hoffnung zu leben.


Im Teilen des Brotes, den auferstanden Christus empfangen, der sich uns als die verbindende Mitte zu erkennen gibt und in uns übergeht.


Das Pfarrhaus in Johannes Bosco, Lohfelden, wollen wir als einen Lebensort gestalten, wo Menschen eingeladen werden, an dieser Spiritualität teil zu haben und im Miteinander einzuüben. Wir sind überzeugt, dass sich die Kraft des Heiligen Geistes unter den Menschen entfalten wird, die sich für einen Lebensstil im Geiste Jesu entscheiden.


Unsere Hoffnung ist, dass wir ein Beispiel geben können, wie an den verschiedenen Kirchorten unserer Großgemeinde St. Antonius von Padua Emmaus-Gemeinschaften entstehen können. Gemeinschaften, die Jesus Christus und seiner Botschaft vom Reich Gottes in der spirituellen Kraft der Güte, der Barmherzigkeit, der Lauterkeit und Ehrlichkeit, der Entschiedenheit und Schönheit Christi in ihrer Person ein Spiegel werden wollen, der durch den Blick in diesen Spiegel zur Begegnung und Beziehung wird, die in Menschen die Sehnsucht nach dem Gott der Liebe, Güte, Lauterkeit, Entschiedenheit und Schönheit weckt.


Unsere Hoffnung ist, dass viele Menschen in unseren Gemeinden in wachsender Verbundenheit mit unseren evangelischen Geschwistern bereit sind, die nächsten Jahre einen Weg miteinander zu gehen, auf dem wir ein tragfähiges Vertrauen zueinander, zu Jesus Christus und dem Heiligen Geist in treuer Verbundenheit einüben.
Einander auf dem Weg treu zu bleiben auch dann, wenn Widerstände, Zweifel und Missverständnisse sich in den Weg stellen. Sie sind uns auf dem Weg zum Ziel aufgetragen, im Geist Jesu Christi und im Blick auf Jesus Christus bewältigt zu werden.


Ob wir das Ziel einer geschwisterlichen, glaubwürdigen Jesusbewegung in unserer Zeit erreichen, hängt nicht von der Geschwindigkeit ab, sondern davon, ob die Richtung stimmt. Erwarten wir deshalb keine „schnellen Erfolge“, sondern achten wir darauf, ob bei all unserem Tun und Lassen, die Richtung stimmt. Die Richtung aber ist nicht der liebe Gott, sondern der Gott der Liebe, der in Jesus Christus der Bruder aller Menschen geworden ist bis hinein in Leiden, Sterben und Auferstehung. In Jesus Christus gehören Licht und Dunkel, Konflikt und Frieden, Schuld und Versöhnung, Krankheit und Tod zum Leben in der Gemeinschaft mit dem Dreieinigen Gott auf dem Weg hin zur Auferstehung. Durch ihn und auf ihn hin ist alles geschaffen. Alles hat in ihm Bestand (Kol 1,16). In dieser tiefen
Zuversicht freuen wir uns, gemeinsam Emmaus-Wege zu gehen.


                                                       Thomas Meyer                     Martin Gies

Katholische Kirchengemeinde
St. Antonius


Ochshäuser Str. 40

34123 Kassel


 




Tel.: 0561 - 51 26 70

 
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© St. Antonius, Kassel

 

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